Unternehmen "Meeresbuffet Altenburg GmbH"

Firmengeschichte Teil 1

1990 - 1995: 5 Jahre "Fischbude"

Christa und Erhard Seidlitz ging es ebenso. Nach hecktischer, aufwendiger Vorbereitung und Kauf eines 8 m langen Fischverkaufswagens wurde am Tag der Währungsunion (1. Juli 1990) in der damaligen Baulücke Kronengasse 1 als Fischimbiss begonnen.

Geplant als 2. Standbein wurde das Provisorium bald zur zukünftigen
Existenz. Anfangs mit Gabi, später Bodo, Marion, Jaqueline und mancher Aushilfskraft wurde 5 Jahre auf engstem Raum von Allen Unvergessliches und Vorbildliches geleistet.

In diesen Jahren der Aufbruchstimmung wurde die „Fischbude“ zu dem Anlaufpunkt in Altenburg. Für Christa und Erhard Seidlitz wurden diese „Goldenen Jahre“ für den nächsten Schritt genutzt, denn das Provisorium konnte kein Dauerzustand sein.

1994/95: Realisierung des Traumes "Fischgastronomie"

Die Realisierung der Idee – Fischgastronomie nach „NORDSEE“-Art im gegenüberliegenden Gebäude – gestaltet sich schwierig und langwierig. Insbesondere der Kauf der beiden Grundstücke, Baderei 12 und 13, zog sich Wochen und Monate hin. Einige 1000 km mußten gefahren werden, um mit Alteigentümern und Erben klarzukommen. Baderei12 mußte über Anwälte von einem 80-jährigen Juden (Israel) erworben werden.

Dann begannen die Probleme mit dem Baudezernat und Denkmalschutz. Einem Totalabriss wurde nicht zugestimmt, so dass letztlich die Außenfassade am Haus 13 stehengelassen und aufwendig gehalten werden mußte. Dadurch verteuerte sich das Vorhaben enorm. ähnliche Probleme gab es mit den Banken. Keine wollte in dieser Größenordnung und in Gastronomie finanzieren. Dank Daniel jun., guter Verbindung zur Dresdner Bank, aber vielen Zugeständnissen und hoher Zinsen, gelang das auch. 1994 erfolgte Planung und Start!

Aber schon bald mußte ich mich vom Architekturbüro Rittershausen trennen, seine finanziellen Forderungen wurden ständig höher. Auch der erste Baubetrieb ging bereits beim Abriss in Konkurs. Nach diesen Startschwierigkeiten wurde alles besser. Mit dem neuen Ingenieurbüro Daniel sen. & Partner sowie dem Bauunternehmen Dr. Waldenburger war ich dann bis Bauende in den besten Händen.

Die Bausführung hinter der stehenden Wand erwies sich aber sehr aufwendig und kompliziert. Ca. 80 Bohrpfähle bis ca. 15 m tief auf felsigem Grund waren zum Halt des neuen Gebäudes nötig. Das Herzstück des gesamten Vorhanbens, das zukünftige „Meeresbuffet“, konnte annähernd optimal gebaut werden, das heißt: Lagermöglichkeiten, günstige Warenanlieferung, breiter Außerhausverkauf und großer gläserner Eingangsbereich.

Die Planung der Fischgastronomie und Beschaffung der wichtigsten Gewerke lag in den Händen des Architekturbüros Krause, der entsprechende Erfahrung bei „NORDSEE“ hatte.

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